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Exkursionen

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Presse Echo

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Pius Briefe

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Im Dezember 2013 erschien der Pius-Brief in der 28. Ausgabe, er leitet durch die wichtigsten Aspekte unseres Schullebens im vergangenen Kalenderjahr.   Pius Brief 2013 Pius Brief 2012 Pius...

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Peter Kreysing, ehemals Lehrer für Biologie und Chemie und Schularzt am St.-Pius-Gymnasium, ist zurzeit wieder in Kenia unterwegs und arbeitet im Rahmen der "Ärzte für die Dritte Welt" als Freiwilliger in einem Slum von Nairobi. Unsere älteren Schülerinnen und Schüler sowie viele Ehemalige werden ihn noch kennen. Hier ein Bericht von seinem beeindruckenden Einsatz für die Menschen in Kenia.

"Der 28. Arbeitstag liegt hinter mir und langsam aber sicher sind wir in die kenianische Welt eingetaucht. Jeden Morgen werden wir von unserem Fahrer über eine total überlastete zehnspurige Straße aus unserem beschützten Mittelklasseviertel in den Slum gebracht. Die Straßen im Slum sind staubig und voller Müll. An den kleinen Buden und Ständen sind die Menschen aktiv, säubern ihren Bereich, stapeln Tomaten, Kohlköpfe oder Holzkohle, um sie zu verkaufen. Um die Vitalität zu spüren, steigen wir aus dem Auto aus und gehen dann bis zu unserer Ambulanz zu Fuß. Die meisten Slumbewohner sind sehr sauber, nur an der Kleidung sieht man, dass sie sehr arm sind. Sie leben oft in Wellblechhütten ohne Licht und fließendes Wasser, vier Menschen auf 6 Quadratmetern. Die Kleinkinder lachen oft an und fragen uns: "How are you?" Das sind die schönsten Momente des Tages. Am Abend wiederholt es sich auf dem Nachhauseweg noch einmal. Auf unserem 40-minütigen Fußweg sehen wir dann wie heute unzählige Marabus, die über dem Highway in schlechter Luft segeln. In der Ambulanz angekommen, warten dann schon 150 Patienten auf uns. Als Kinderarzt sehe ich natürlich hauptsächlich Kinder, ca 40 bis 50 an der Zahl mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern am Tag. Unterernährte Säuglinge werden regelmäßig in unser Feedingcenter eingewiesen, erfreulicherweise ist die Zahl der extrem untergewichtigen Säuglinge deutlich zurückgegangen, da viele Projekte im Slum laufen. Sonst sehen wir extrem seltene und weit fortgeschrittene Erkrankungen, natürlich auch jeden Tag Tropenkrankheiten wie Malaria. Insgesamt ist es schön, als Kinderarzt hier zu sein. Da wir ja an den Wochenenden die Tierwelt bestaunen, ist es ein richtiges Abenteuer hier zu. Gestern waren wir in der Massai Mara und konnten tausende Gnus, Zebras und einzelne Löwen und Leoparden beobachten. Bald schon startet der Flieger und das Abenteuer ist beendet."