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Geschichte des Pius

Geschichte des Pius

1953Die Geschichte des St.-Pius-Gymnasiums beginnt mit einem Internat (Schülerwohnheim). 1953 beschloss der Bischof von Münster, Dr. Michael Keller, auf Initiative des Schulleiters am staatlichen...

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept

Unsere Schule mitten im Grünen: Hier am St.-Pius-Gymnasium bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern Hilfestellung und Orientierung, sich in unterschiedlichen Lern- und Lebensbereichen...

Lernen

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Einen sinnvollem Umgang mit neuen Medien lernen Alle Klassenräume der Sekundarstufe I und viele Fachräume verfügen bereits über interaktive Tafeln, die direkten Zugang zum Internet bieten. So...

  • Geschichte des Pius

    1953
    Die Geschichte des St.-Pius-Gymnasiums beginnt ...

  • Pädagogisches Konzept

    Unsere Schule mitten im Grünen: Hier am St.-Pius-Gymnasium bieten wir ...

  • Lernen

    Einen sinnvollem Umgang mit neuen Medien lernen

    Alle Klassenräume ...

1953
Die Geschichte des St.-Pius-Gymnasiums beginnt mit einem Internat (Schülerwohnheim). 1953 beschloss der Bischof von Münster, Dr. Michael Keller, auf Initiative des Schulleiters am staatlichen Gymnasium Nepomucenum, Dr. Lammers, in Coesfeld an der Wildbahn ein Konvikt zu errichten, um Jungen aus dem ländlichen Bereich den Besuch des Gymnasiums zu ermöglichen.


1955
Dieses Wohnheim für 120 Schüler (ab 1964: 160) wurde im April 1955 bezogen und unter das Patronat des 1954 heiliggesprochenen Papstes Pius X. (1903 - 1914) gestellt, dessen besonderes Anliegen die Förderung des Priesterberufes war. Aufgenommen wurden Volksschüler zum Eintritt in die Quarta (Klasse 7) und Obertertia (Klasse 9), zudem gab es Förderkurse, die auf den Besuch des Gymnasiums vorbereiteten.


1963
Schon bald zeigte es sich, dass die Volksschüler in den Kursen nicht hinreichend auf die Anforderungen eines humanistischen, altsprachlichen Gymnasiums vorbereitet werden konnten. Also entschied 1963 das Bistum unter Leitung des Bischofs Dr. Joseph Höffner, in den Räumen des Pius-Collegs – so nannte sich das Internat zu Zeiten des Förderunterrichts – ein Aufbaugymnasium als staatliche Ersatzschule einzurichten. Das war die Geburtsstunde des privaten St.-Pius-Gymnasiums in kirchlicher Trägerschaft.


1964
Am 1. April 1964 – damals war Schuljahrsbeginn noch nach den Osterferien – startete der erste Schulleiter, Josef Siepelmeyer, mit drei Klassen (zwei Untertertien und eine Obertertia) und insgesamt 89 Schülern den Schulbetrieb, zunächst noch ausschließlich in den Räumen des Internats.


1965
Bereits ein Jahr später erwiesen sich die Räumlichkeiten als zu eng, sodass am Gerlever Weg ein Pavillon mit fünf Klassen errichtet werden musste; das war jedoch nur eine Zwischenlösung.


1967 – 1969
Bereits 1967 plante man einen kompletten Schulneubau, der im Mai 1969 eingeweiht wurde. Dieser umfasste den heutigen Verwaltungstrakt, das zweigeschossige Hauptgebäude mit den naturwissenschaftlichen Räumen im Obergeschoss, den eingeschossigen Sechsklassentrakt, die Kunsträume und eine Sporthalle.

Mit der Einrichtung eines Aufbaugymnasiums (für Schüler ab Klasse 7) wurden ab 1964 auch Externe (Schüler, die nicht das Internat bewohnten) aus dem Coesfelder Raum aufgenommen und ab 1969 auch Mädchen. So war das junge Pius-Gymnasium die erste koedukative weiterführende Schule in Coesfeld.

1968 besuchten bereits 207 Schüler das Gymnasium und im gleichen Jahr fand das erste Abitur mit 11 Schülern statt. Im nächsten Jahr waren es bereits 30 Abiturienten!


1970 – 1980
Die Zahl der Schüler und Lehrer stieg von Jahr zu Jahr, bis sich Mitte der siebziger Jahre abzeichnete, dass die Zeit der Aufbaugymnasien zu Ende ging, da auch in kleinen Orten immer mehr Gymnasien eingerichtet worden waren.
Um den Bestand zu sichern, erweiterte das bischöfliche Generalvikariat in Münster als Schulträger die Schule 1975 zu einem grundständigen Gymnasium. Erstmals wurden nun Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 aufgenommen. Dadurch verdoppelte sich die Schülerzahl innerhalb weniger Jahre von 300 im Jahr 1975 auf mehr als 600 im Jahr 1980. Das hatte weitere bauliche Maßnahmen zur Folge: Zwischen 1976 und 1980 wurden eine zweite Sporthalle, drei Klassentrakte und weitere Fachräume angebaut, sodass die Schule Platz für zeitweise mehr als 800 Schüler erhielt.


1986 – 1995
1986 ging Josef Siepelmeyer nach 22-jähriger Schulleitung in den Ruhestand. Sein Nachfolger, Detlef Nolte, leitete die Schule ebenfalls fast ein Vierteljahrhundert (1986 - 2010). In seiner Ära wurde 1995 schließlich auch eine neue leistungsfähige Aula gebaut, da die alte Aula im Konvikt nicht mehr zur Verfügung stand: Bereits 1978 war das Konvikt (mangels Bedarf) geschlossen worden. Die Gebäude wurden dem Kolping-Werk übergeben, das dort seitdem eine Bildungsstätte unterhält.


2010
Seit 2010 leitet Dr. Norbert Just das St.-Pius-Gymnasium. Unter seiner Leitung und nach Fertigstellung der derzeitigen Baumaßnahmen (neuer Zwölfklassentrakt, Mensa und pädagogisches Zentrum) wird die Schule nach wechselhafter Geschichte im ersten halben Jahrhundert ihren erfolgreichen Weg in christlicher Verantwortung und humanistischer Weltsicht fortsetzen – zum Wohle ihrer Schülerinnen und Schüler und damit nicht zuletzt zum Wohle unserer Gesellschaft.